Vor dem heutigen Viertelfinalspiel zwischen Polen und Portugal (21Uhr), in der Europameisterschaft, werden wir wohl nicht mit einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer in Istanbul rechnen.

Die UEFA lehnte es gestern deutlich ab, eine Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags auf den Flughafen Istanbul-Atatürk, vor den kommenden EM-Endspielen einzulegen.

Der Anschlag habe nicht in direktem Zusammenhang mit Fußball gestanden, so die Begründung des höchsten Fussballgremium Europas, die diese Aussage über einen Journalisten der Associated Press verkünden ließ.

UEFA-Entscheidung löst Entrüstung unter Twitter-Usern aus

Für viele Twitter-User ist diese Entscheidung unverständlich. Einige sprechen von einer „Doppelmoral“, da die UEFA bei den Terroranschlägen in Paris anders agiert hatte.

 

Die Türkei ist „ein Teil der Europameisterschaft 2016 und hat somit auch ihren Respekt verdient.“ So dieser User.

 

Einen anderen User überrascht diese Vorgehensweise aber eben nicht.

Die Türkei ist tatsächlich ein Teil der Europameisterschaft 2016, allerdings sollte das nicht der ausschlaggebende Punkt sein um zu trauern. Schweigeminute oder nicht, es starben mindestens 41 Menschen bei diesem Gräuel.

Wir trauern mit. #WeAreAllOne #PrayforIstanbul