Zunächst wollen wir allen Beteiligten und allen Betroffenen unser tiefstes Beileid aussprechen. Es ist immer noch unerklärlich und unfassbar was gestern in München passiert ist.

Kurze Fakten bis dato: Momentan gibt es 9 Tote, darunter überwiegend sehr junge Menschen. Bei dem Täter handelt es sich anscheinend um eine „psychisch labile Person„.

Es erreichten uns unmengen an Nachrichten, Videos und Bilder, viele Menschen fragen sich, was es mit den „anderen Schüssen“ auf sich hatte. Außerdem wurden über einen gehackten Facebook-Account (von der Polizei bestätigt) Leute dazu aufgerufen den Mc Donalds zu besuchen, in dem die Tat unter anderem stattgefunden hatte. Gestern (22.07.) war unter anderem auch der 5. Jahrestag vom Breivik-Attentat. Dieses Indiz lässt allerdings für Spekulationen einen großen Raum.

Was wir jedoch wissen:

Zu den (anderen) „Schüssen“

Es gab definitv Verletzte in der Münchner Innenstadt. Am Mathäser (beim Stachus) sollen Inhaber der Geschäfte in der Nähe Schüsse gehört haben. Man kann auf einem Video sehen, wie eine Menschenmege gleichzeitig in eine Richtung versucht zu flüchten. Kurz danach ist ein sehr lautes Geräusch, vergleichbar mit einem Schuss zu hören. Unzählige Augenzeugen bestätigen einen Schuss gehört zu haben, einige schlugen Scheiben einiger Geschäfte ein um zu fliehen. Diese gingen aber bis dato bei der Polizei als Falschmeldung ein.

Zu dem gehackten Facebook-Account

Unter dem Pseudonum „Selina Akim“ soll der Täter die Leute via Facebookpost dazu aufgerufen haben ins Mc Donalds zu kommen. Aus diesem Facebook-Account kamen ungefähr im drei-Stunden-Takt Posts wie:

„Wen sieht man heute alles um 16 Uhr im Meggi neben OEZ? Ich kann auch gerne spendieren“

„Wer kommt morgen alles OEZ um 16:00 Uhr Mc Donalds oder Bommerang“

Zum Täter

Bei dem Täter handelt es sich um den 18 jährigen Ali S., Schüler, aus München. Er selbst behauptete in einem Video grundlos in stationärer Behandlung (in Giesing) gewesen zu sein. Sein Tatmotiv: Es sah nach Rache aus.

Er hat sich laut Polizei ausgiebig mit dem Thema „Amoklauf“ beschäftigt, in seiner Tasche befanden sich weitere Schussmonitionen.

Er nutzte höchstwahrscheinlich einen Facebook-Account um soviele Menschen, wie möglich zum Tatort zu locken.

Schussmeldungen aus Feldmoching/Hasenbergl

Bei den Schussmeldungen aus Feldmoching/Hasenbergl handelte es sich zu hundert Prozent um eine Falschmeldung. Jugendliche missbrauchten diese prekäre Situation und feuerten zur Tatzeit Pyrokracher ab. Den Effekt, den sie damit auslösten war ihnen wohl selbst nicht klar. Die Polizei rückte mit mehreren Helikoptern aus um nach Tätern zu suchen. #Ente

Wir halten euch gerne auf dem Laufenden.. #miableibenstark #miasangminga