Club des Jahres: Harry Klein

Ehre, wem Ehre gebührt. Erst im Optimolwerk beheimatet, war David Süß mit seinem „Harry“ einer der ersten, die ins Zentrum zogen. Und dafür einen Club nach Maß bauten, vollkommen schallisoliert und mit großartiger Akustik. Noch wichtiger als der Bau sind die Inhalte: Top-Bookings, gute Atmosphäre, faire Preise und sehr szenige Gäste.

Auf den weiteren Plätzen
2: Downtown Flash
3: Neuraum
4: Crowns Club
5: Rote Sonne

Beste Musik: Mixed Munich Arts (MMA)

Jetzt ist es amtlich: Das Beste auf die Ohren gibt’s im Mixed Munich Arts an der Katharina von Bora Straße. Das Indus­trie-Denkmal wird lediglich Freitag und Samstag bespielt, dann aber mit einem großartigen übergreifenden Genre-Mix. Meist im intimen Club.

Auf den weiteren Plätzen
2: Crux
3: Crowns Club
4: Kiddo
5: Harry Klein

Bester Service: Kiddo

Echt jetzt? Ehrlicherweise hatte das Kiddo am Sendlinger-Tor-Platz niemand auf dem Schirm. Aber pah! Es gibt keinen Laden mit einem besseren Service in der Stadt, finden Münchens Party-People und dekorieren den Kult-Club, in dem früher die Erste Liga residierte, mit einem fetten Award. Respekt!

Auf den weiteren Plätzen
2: NY. Club
3: Palais
4: Downtown Flash
5: Harry Klein

Bestes Ambiente / Ausstattung: NY. Club

Letztes Jahr entschieden sich die Partygänger dafür, dass man im schwulen NY Club am besten flirten kann. Nun belohnen sie das Ambiente und die Ausstattung. Immerhin soll es dort sogar einen Ort geben, an dem die Sonne niemals scheint.

Auf den weiteren Plätzen
2: Crowns Club
3: Kiddo
4: Palais
5: Harry Klein

Bestes Preis- /Leistungsverhältnis: Nachtgalerie

Überraschung geht anders. Vier Jahre Nightlife Award, und jedes Mal heißt der Sieger in der Kategorie Preis-Leistung Nachtgalerie. Nein, da macht der Craft AG als Betreiber keiner was vor. Denn wo sonst bekommt man die Halbe Augustiner für 1,50 Euro?

Auf den weiteren Plätzen
2: Kiddo
3: NY. Clun
4: Backstage
5: Downtown Flash

Höchster Flirtfaktor: Paradiso Tanzbar

Hin & Mit, Schlepp & Weg – schon in den Vorjahren kratzte Jürgen Maier mit seiner Paradiso Tanzbar am Gewinn des Munich Nightlife Awards als bester Flirt-Schuppen. Immerhin hatte dort Freddy Mercury amouröse Arrangements ausgelebt, und irgendwie ist das Bagger-Gen dem Lokal erhalten geblieben. Vielleicht liegt es auch an Burlesque, die die Gäste in die Gänge hilft.

Auf den weiteren Plätzen
2: NY. Club
3: Milch und Bar
4: Downtown Flash
5: Sauna

Bestes Booking: Rote Sonne

Eine der Königsdisziplinen, denn mit einem konsequenten Booking schärft man das Profil. Und das gelingt der technoiden Rote Sonne (benannt nach der gleichnamigen Kultfilm-Groteske von 1969) nach Meinung der Partygänger derzeit wie keinem anderen. Dass der Underground Club schwere Relevanz besitzt, mag man auch am eigenen Wikipedia-Eintrag festmachen.

Auf den weiteren Plätzen
2: Mixed Munich Arts
3: Harry Klein
4: Bullitt
5: Neuraum

Bar des Jahres: Bar Herzog

Noch nicht mal ein Jahr geöffnet (okay, im Dezember ist’s soweit), wurde die Bar Herzog sofort von den Nachtschwärmern angenommen. Mondäne Ausstattung, prominenter Platz – und mit Lukas Motejzik ein Barchef, der seinen Job versteht. Erst kürzlich wurde er zum Mixologen des Jahres 2017 gewählt.

Auf den weiteren Plätzen
2: Jaded Monkey
3: Corleone
4: Kismet
5: Bar Gabanyi

Gewinner „Events Techno, House, Electro“: World League

Gerade haben Tom Hilner und Rene Vaitl das sagenhafte 20-Jährige ihrer World- League-Reihe mit einem Big Bang im Muffatwerk gefeiert – nun gibt’s den nächsten Anlass das Glas zu heben. Ihr ständiges Bemühen, nur die besten und angesagtesten internationalen Künstler an die Münchner Mischpulte zu holen, wurde mit einem Nightlife Award belohnt. Mit was? Mit Recht!

Auf den weiteren Plätzen
2: Electronic Monster
3: Bahnwärter Thiel
4: Stock 5
5: Klein & Laut

Gewinner „Events Hip-Hop, RnB, Soul“: 100BLACKDOLPHINS

Sie verstehen sich als kreative Clique, die Designs, Konzepte und Ästhetik entwickelt. Und nachts das Crux aufmischt. Denn ihre samstägliche Hip-Hop Afterhour in der Crux-Heimat Zerwirk folgt ganz ihrem Credo, immer alles besser zu machen, „was wir hören, berühren, sehen und fühlen“. Mission erfüllt, besser geht’s kaum mehr.

Auf den weiteren Plätzen
2: Beastin
3: No Booty, No Party
4: Hip Hop and BBQ
5: Mixwoch

Gewinner „Events Party, Rock, Pop, Mixed Music“: Kiss the 90’s

Als DJ hat Clubstars-gründer Pascha den Sie in der Kategorie Bester Club DJ nur knapp verfehlt – dafür räumt er mit seiner Fete Kiss The 90s im Freiheiz mächtig ab. Kulthits von A wie Ace of Base über Madonna bis hin zu V wie The Verve bringen die Halle regelmäßig zum Beben. Und mittendrin „Paschito“ und Gigi Smart an den Decks.

Auf den weiteren Plätzen
2: Estrada
3: Luxuspop
4: Hyper! Hyper!
5: Milchbar90

Gewinner „Open Air, Großevents“: Contact Festival

Beats, Laser und Nebel – das sind die Ingredienzien, aus denen Stefan Sumper und Patrick Gallenmüller ihr Indoor-Festival Contact Festival zusammengebaut haben. Das nächste Mal am 3. Dezember im Kesselhaus.

Auf den weiteren Plätzen
2: Traumfänger Festival
3: Great Bavaria Reef
4: Isarrauschen
5: Sonntagsgefühl

Bester Club-DJ Hip-Hop, RnB, Soul: Remake

Als DJ hat er schon Grandmaster Flash und Usher supported, nun steht der Crown’s Club Resident selbst ganz oben. Mit Elend – wie sein HipHop-Mittwochs-Regular Misery in deutscher Übersetzung heißt, hat seine Mucke schon so was von gar nichts zu tun.

Auf den weiteren Plätzen
2: S-Stylez
3: Defra
4: Taran Frisch
5: Kandee

Bester Club-DJ Techno, House, Electro: Poenitsch & Jakopic

Das Duo kann seine Crowd so verzaubern, dass sie schon mal als klangliche Wiedergänger von Siegfried & Roy bezeichnet wurden, ausgestattet mit Sinnen aus Electro-Stahl, geküsst von Disco-Funken.

Auf den weiteren Plätzen
2: Daniel Levez
3: Genji Yoshida
4: Stefanie Raschke
5: Nino Schmidbauer

Bester Club-DJ Mixed Music/Party: Dany Leon

Dass Mainstream alles andere als ein beliebiger Musik-Mix sein kann, beweist DJ Dany Leon seit Jahren als Resident des Ruby Danceclubs. Er bringt die Leute zum Zappeln und hat den Shake.

Auf den weiteren Plätzen
2: Benny Bundt
3: Gigi Smart
4: Alexander Schönauer
5: Peter Sandfuchs