James Rodriguez ist aus dem Spiel des FC Bayern kaum mehr wegzudenken. Sein Trainer ist happy, die Fans sind happy und auch der Spieler selbst betont immer wieder, sich in München wohlzufühlen. Real Madrid hätte den Spieler lieber heute als morgen zurück.

Real Madrid soll ja angeblich stark daran interessiert sein, James Rodriguez bereits im kommenden Sommer zurück nach Spanien zu holen – obwohl dessen Leihvertrag mit dem FC Bayern bis Sommer 2019 läuft (siehe News vom 2. Februar). Dass der deutsche Rekordmeister aber am längeren Hebel sitzt und selber darüber entscheiden kann, ob man den Spieler behält (wonach es derzeit nach James‘ hervorragenden Leistungen in den vergangenen Wochen ausschaut), konnte man sich schon denken. Nun hat die Real Madrid nahe stehende spanische Sporttageszeitung Marca dies bestätigt. Der Vertrag, der am 12. Juli vergangenen Jahres aufgesetzt wurde, beinhaltet keinerlei Möglichkeiten für Real Madrid, den Spieler vorzeitig zurückzubeordern. Der 31 Seiten lange Leihvertrag bietet andererseits dem FC Bayern nicht die Möglichkeit, den Spieler bereits im Sommer 2018 für die festgeschriebene Ablösesumme von 42 Millionen Euro zu verpflichten. Dies ist erst ab Sommer 2019 möglich

Wie Marca unter Bezug auf Football Leaks zudem vermeldet, kassiert der Kolumbianer beim FCB 6,5 Millionen Euro im Jahr. Genau die selbe Summe übrigens, die der Bundesliga-Tabellenführer pro Jahr an Real Madrid für die Leihe bezahlt. So kostet James die Münchner pro Saison wohl 13 Millionen Euro. Dazu soll es für den Linksfuß noch einen Bonus über 250.000 Euro geben, falls er in allen Pflichtspielen entweder zwölf Tore erzielt oder 20 Vorlagen gibt. Bislang erzielte James in offiziellen Partien vier Tore und gab sieben Assists.

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